Honigbienen Mehr Infografiken findest Du bei Statista. Ein super Plakat, wie ich finde! Die wichtigsten Daten und Fakten über Honigbienen kurz und bündig zusammen gefasst. Ein Wahnsinn, dass die Honigbienen zu solchen Leistungen fähig sind. Verrückt, dass der Superorganismus so perfekt organisiert ist und jedes Individuum seine Aufgabe(n) kennt.

Die Imkerei ist ein spannendes und vielseitiges Themenfeld. Es macht Spass, mit dem Bien zu arbeiten und dabei neue Erkenntnisse zu gewinnen. Die Beobachtungen vor dem Flugloch sind genauso wichtig und hilfreich wie der Blick ins Bienenvolk.

Auch die Kontrolle des Varroa-Schiebers ist unumgänglich – der größte Feind der Honigbienen und der Imker ist die Varroa-Milbe, ein Parasit, der in den 1970-Jahren nach Europa eingeschleppt wurde. Dieser Parasit schädigt das Bienenvolk so stark, dass es ohne Unterstützung durch den Imker verenden würde. Die Behandlung gegen die Milbe findet im Regelfall nach der letzten Honigernte statt und stellt sicher, dass die sog. Winterbienen stark und kräftig auf die Welt kommen und damit das Bienenvolk gesund durch den Winter kommt. Die Winterbehandlung – durchzuführen ca. 3 Wochen nach dem ersten Frost und spätestens bis zum 31.12. eines Jahres gibt den Honigbienen die Möglichkeit im Frühjahr schnell durchzustarten und somit frühzeitig für die Trachtphase bereit zu sein.

Der Imker trägt Verantwortung für seine Bienen und sollte sich regelmäßig um die Tiere kümmern können. Der Zeitaufwand ist um so kleiner je mehr Völker gehalten werden. Allerdings sollte pro Woche mit ca. 10 Stunden je 5 Bienenvölkern gerechnet werden.

Es gibt immer was zu tun. Im Frühjahr werden die Bienen “ausgewintert”, das heißt für die kommende Honigsaison vorbereitet. Ab Ende April bis Ende Juni steht die Schwarmzeit ins Haus – wer nicht aufpasst, dem fliegen die Bienen davon. Die Honigernte findet je nach Wetterlage zwischen Mitte Mai und Mitte Juli statt. Im Regelfall sind 3 Honigernten möglich, es sei den, es wird gewandert. Ab Mitte Juli werden die Bienen für den Winter vorbereitet. Der geerntete Honig wird ab Ende September in die Gläser gefüllt. Im Winter sind Instandhaltungsarbeiten durchzuführen und die Rähmchen werden ausgekocht. Der geerntete Honig und die weiteren Nebenprodukte (unter anderem Wachs, Propolis, Pollen) sollen verkauft werden, hierfür eigenen sich Weihnachts- oder Wochenmärkte. Auch die Direktvermarktung an den Endkunden sollte organisiert sein. Weiterbildungsmaßnahmen sollten eingeplant werden, den die Forschung entdeckt immer noch neues über die Honigbienen. Imkereibesichtigungen, gerade bei großen Imkern, sind zu empfehlen. Hier gibt es auf jeden Fall gute Anregungen über die Organisation eines Imkereibetriebes.

Viele einzelne Punkte, die eingeplant werden müssen. Wie schon vorhin geschrieben, eine spannende und vielseitige Beschäftigung. Weitere Informationen finden sich auch in meinem Blog. Schaut vorbei!